Das Thema Neobiota,als Aspekt der Ökologie, führte den Biologie Leistungskurs des 3. Semesters ins Haus Ruhrnatur nach Mülheim. Neobiota sind durch den Menschen eingeschleppte Arten, die vorher nicht in Deutschland heimisch waren. Neu etablierte Pflanzen (Neophyten), Pilze (Neomyceten) und Tiere (Neozoen) gibt es mehr als gedacht.

Zu Beginn erhielten wir eine Einführung mit allgemeinen Informationen über das Haus Ruhrnatur, die RWW (Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft) und die Trinkwassergewinnung-/versorgung, Es folgte eine Vorbereitung auf unsere Ruhr-Expedition. Ausgestattet mit Ferngläsern und warm gekleidet ging es bei Temperaturen knapp über 0° Celsius und etwas Nebel los. 

Trotz der eisigen Temperaturen bekamen wir einige Tiere zu sehen:unter anderem Fischreiher, Blesshuhn, Stockente, Kanadagans und die seltenere Krickente. Einen Eisvogel, den man an einer Stelle besonders gut beobachten kann, bekamen wir leider nicht zu sehen, dafür aber eine Bisamratte.

Nach einem 5 km langen Spaziergang mit Beobachtungsstopps freuten wir uns alle auf das warme Gebäude und eine Tasse Kaffee/Tee/Kakao. :-)

Im zweiten Teil erfuhren wir noch viele Dinge über die Ruhr, die Wasserqualität, den Einfluss der Grundel auf das Ökosystem und bestaunten allerlei Kleintiere unterm Binokular.