In der ersten Sommerferienwoche besuchten und bewunderten Architektur-Studenten der diesjährigen „Summerschool“ des Kölner Architekturarchivs unser Schulgebäude. Architektonisch geprägt von Oswald Mathias Ungers ist unser Schulgebäude eine Besonderheit. 

Am 18.07.2019 erschien darüber ein Artikel in der NRZ Oberhausen:

Zum Vergrößern bitte anklicken oder online auf der WAZ-Seite unter:

https://www.waz.de/staedte/oberhausen/studenten-bewundern-fruehwerk-eines-grossen-baukuenstlers-id226511497.html

Der Regen verschonte uns dieses Jahr bis 21 Uhr. Im kleineren Rahmen als sonst, blieb aber genug Zeit, alte Bekannte zu treffen, ein Schwätzchen zu halten und sich am reich gedeckten Kuchen-Buffet zu erfreuen.

 

Neben der Jahreshauptversammlung des Fördervereins fand auch die Ausstellung von Johannes Lengert ihre Aufmerksamkeit, die seit dem 18. Juni im Erdgeschoss des Neubaus zu sehen ist.
Johannes Lengert, den Kollegen und sehr vielen Ehemaligen als Deutsch- und Erdkundelehrer noch sehr gut im Gedächtnis, widmet sich seit rund 10 Jahren wieder einer alten Leidenschaft - der Malerei. "So hat mich die Vergangenheit wieder eingeholt. Jetzt verbindet sie sich mit zwei baugeschichtlichen Ereignissen, zum einem mit dem hundertjährigen Bauhausjubiläum und und zum zweiten mit der inzwischen 66jährigen Geschichte des heutigen Niederrhein Kollegs."

Die Verbindung findet sich in der Person des Architekten Oswald Matthias Ungers. Etwas mehr Hintergrundinformation zu der Ausstellung finden Sie hier.

 

Gemütlich ging es auch rund um den Grill- und Getränkestand zu. Die, die anwesend waren, genossen einfach nur das Dasein und die gemütliche, ungezwungene Atmosphäre.

Für die Kinder und einige Große ;-) gab es derweil wieder ein buntes Programm mit Spiele- und Bastel-Parcours.
Da wurde mit Wasser gespritzt, Stifthalter gebastelt und aus Zahnstochern sowie Erbsen eindrucksvolle Konstruktionen erstellt.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer!

Herzlichen Glückwunsch an unseren Abiturjahrgang

Am 03.07.19 hielten unsere Abiturientinnen und Abiturienten endlich die lang ersehnten Zeugnisse in den Händen, für die sie zuvor so hart gearbeitet oder gar gekämpft hatten. Vor Stolz und Freude strahlende Gesichter, wo man nur hinschaute – Abiturienten, Eltern, Partner oder auch Kinder – und eine mehr als angemessene Abiturfeier, um das Geleistete entsprechend zu würdigen und zu feiern - es war ein richtig schöner Festakt!

Wir wünschen allen weiterhin viel Erfolg, mögen sich viele neue Wege und Türen für sie öffnen!

Weitere Eindrücke von der Abiturfeier erhalten Sie durch einen Blick in die Bildergalerie.

Exkursion des 3. Semesters zum Drachenfels in Königswinter

Früh am Morgen des 19. Juni 2019 brachen wir, die Studierenden des 3. Semesters, in Begleitung unserer Deutsch-LK-Lehrerinnen in Oberhausen auf. Unser Ziel hieß Königswinter, wo wir den Drachenfels besteigen und Schloss Drachenburg besichtigen wollten – der theoretischen Beschäftigung mit der (Rhein)-Romantik sollten endlich Taten folgen…

Nach einer lästigen Störung am Regionalexpress und umso angeregteren Gesprächen erreichten wir schließlich bei nahezu subtropischen Temperaturen den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Nicht alle sahen sich unter derart erschwerten Bedingungen in der Lage, den Drachenfels per pedes zu erklimmen, und so bestiegen eine Handvoll von uns stattdessen die historische Zahnradbahn, die immerhin seit mehr als 135 Jahren täglich Reisende auf ein Plateau knapp unterhalb des 321 Meter hohen Gipfels befördert.

Der Rest begab sich an den Anstieg und wurde bereits nach kurzer Wegstrecke vorbei an üppiger Vegetation (hier blühen sogar Yukka-Palmen!) und ersten Felsen mit spektakulären Ausblicken auf Vater Rhein belohnt.

Die letzten Meter zur Burg, die bereits seit dem Dreißigjährigen Krieg dem Verfall preisgegeben war, bewältigten wir schließlich alle vereint, denn den Anblick der Ruine, der Lord Byron im Jahr 1816 auf seiner Reise von London an den Genfer See zu seinem berühmten Gedicht „The castled crag of Drachenfels“ (zu Deutsch: „Der turmgekrönte Drachenfels“) inspirierte, wollten auch die „Bahnfahrer“ aus nächster Nähe genießen.

Quasi im Vorbeigehen erfuhren wir zudem noch von einem – zugegeben nicht besonders Furcht einflößenden – Drachen, warum der Drachenfels überhaupt Drachenfels heißt: Angeblich soll hier Siegfried gegen ihn gekämpft haben. Die Verbindung zur Siegfried-Sage aus dem Nibelungenlied ist wissenschaftlich jedoch nicht erwiesen.

Am Nachmittag dann stand die Besichtigung von Schloss Drachenburg auf dem Programm, interessanterweise weder ein Schloss noch eine Burg, sondern vielmehr die private Villa des durch Börsenspekulation zu Geld gekommenen Stephan Sarter, die zwischen 1882 und 1884 in einer Rekordzeit von nur zwei Jahren im Stil des Historismus fertiggestellt wurde.

Nach so viel Kultur sollte der Tag gemütlich im Biergarten ausklingen, denn schließlich war am nächsten Tag ja Feiertag und keiner von uns musste früh aufstehen. Kaum standen jedoch die Getränke auf dem Tisch, als in der Ferne auch schon die ersten Blitze zuckten und es wie aus Eimern zu schütten begann. Nachdem einige vermeintlich besonders Hartgesottene zunächst noch meinten, dass das Wetter ihnen nichts anhaben könnte, suchten wir schließlich alle den Gastraum auf.

Etwa eine Stunde später traten wir dann bei nunmehr wieder strahlendem Sonnenschein den restlichen Abstieg an. Erneut wollte der Regionalexpress nicht wie wir, und so genossen wir die Rückfahrt in besonders vollen Zügen.

Kurz hinter Köln erinnerten sich ein paar von uns, dass wir gar nicht, wie ursprünglich geplant, beim Aufstieg zum Drachenfels das schöne alte Wanderlied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ angestimmt hatten, und schlugen vor, dies nun nachzuholen. Vermutlich zur Erleichterung der Mitreisenden wurde dieser Vorschlag jedoch nicht in die Tat umgesetzt.

Kurzum: Wir hatten eine Menge Spaß und freuen uns schon jetzt auf die nächste Exkursion. Anders als Heine es in seinem berühmten Gedicht „Die Nacht auf dem Drachenfels“ von 1820 mit der ihm eigenen Ironie beschreibt, haben wir am Ende auch nicht „den Schnupfen und den Husten mit nach Hause“ gebracht, sondern viele neue Eindrücke!