Das NRK wünscht schöne Weihnachtstage, erholsame Ferien und einen guten Start in das Jahr 2021, das uns hoffentlich der Normalität wieder etwas näher bringt.

Trotz der Corona-Einschränkungen auf den letzten Etappen zum Abitur haben sich unsere Studierenden tapfer geschlagen und zum Ende des Jahres erfolgreich ihren Abschluss gemeistert. Auf die Abiturfeier musste coronabedingt leider verzichtet werden, sodass die lang ersehnten Zeugnisse nur einzelnd in der letzten Woche vor den Weihnachtsferien abgeholt werden konnten. Doch das mindert nicht das Erfolgserlebnis und das Gefühl, jetzt einen neuen Lebensabschnitt beginnen zu können.

Für diese neue Phase in ihrem Leben wünscht das Niederrhein-Kolleg seinen 15 Absolventen die richtigen Pfade, gutes Durchhaltevermögen und vor allem viel Glück! 

Umorientierung und eine neue berufliche Perspektive durch Fachabitur und Abitur in Coronazeiten ergreifen? Am Niederrheinkolleg ist das möglich!

Wer sein Abitur am Niederrhein-Kolleg nachholen möchte, kann sich ab jetzt bei uns für den kommenden Semesterbeginn zum 01.02.2021 digital, also kontaktlos, anmelden. Die persönliche Beratung kann in Coronazeiten, selbst im derzeitigen Lockdown und während der Weihnachtsferien vollständig aus der Distanz erfolgen. 

Ihre Fragen zu den Aufnahmevoraussetzungen, möglichen Abschlüssen, Arbeits- oder Wartezeiten lassen sich ebenfalls auf diesem Wege klären. Sind Sie noch keine 30 Jahre alt? Dann können Sie bis zu 825,-.Euro pro Monat BAföG Unterstützung erhalten. Unser Wohnheim direkt am NRK bietet während Ihrer Schulzeit für 170,- € Warmmiete eine günstige Alternative und Sie ersparen sich morgens die Anfahrt durch den Berufsverkehr.
Wir zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten! Unser Team von der Bewerberberatung nimmt sich Zeit für alle Ihre Anliegen, egal ob vor Ort oder aus der Distanz.

Wenn Sie es wünschen, kann Ihre Beratung selbstverständlich auch weiterhin vor Ort erfolgen.

Wir freuen uns auf Sie! 

In Zeiten, in denen kaum bis gar keine außerschulischen Lernorte zur Unterrichtsergänzung besucht werden können, waren wir um so erfreuter, dass unser seit Anfang des Jahres geplantes Genlabor-Projekt stattfinden konnte.

Frau Dr. Hardt von der Heinrich Heine Universität Düsseldorf leitete das Projekt. Ergänzend zu der schuleigenen Ausstattung brachte sie das notwendige Equipment mit und verwandelte den Biologieraum in ein Genlabor. Unsere grünen Kittel waren nicht nur notwendiges Utensil, sondern schufen zugleich das richtige Genlabor-Feeling in den eigenen vier Schulwänden. 

Unter dem Titel „Restriktionsverdau des Plasmid pBR 322 mit den Restriktionsendonukleasen BamHI und PvuII“ lernten wir in diesem molekularbiologischen Praktikum einige Arbeitstechniken kennen, die wir bisher nur theoretisch aus dem Buch oder ergänzenden Filmen kannten. 

Nach der Sicherheitsbelehrung wurden uns die Arbeitsmaterialien vorgestellt und wir starteten mit einer Pipettier-Übung.

Es war gar nicht so einfach mit den professionellen Pipetten geringe Wassermengen im μl Bereich abzumessen.

Nach der Übungsphase stellte jeder seinen Restriktionsansatz her, bei dem die richtigen Reagenzien zentrifugiert, pipettiert und zusammengeführt werden mussten.

Die Pufferlösung brachte Frau Dr. Hardt fertig mit, doch das Agarose-Gel für die Gelelektrophorese stellten wir selber her. Später wurde damit die Gelelektrophorese gefüllt und Seitenwände sowie Kämme zur Taschenbildung eingesetzt.

Nach der Abkühlung und "Aushärtung" des Agarose-Gels konnten wir die Kämme entfernen und in die entstandenen Geltaschen unsere Proben samt einem Standard und einer Kontrolle füllen. Jetzt hieß es für einen kurzen Moment konzentrieren. Lachen und Scherzen für einen Moment einstellen, die zittrige Hand mit der anderen Hand fixieren und mutig die Probe in die Geltaschen pipettieren.

Wir schafften es alle Proben sicher in die Geltaschen zu befördern. Dies sogar ohne, wie erst befürchtet, etwas kaputt zu machen. Als der Strom angestellt war mussten wir eine ganze Weile auf das Ergebnis warten.

Da wir ordentlich gearbeitet hatten, lohnte sich das Warten. Wir erhielten ein gutes, aussagekräftiges Gelelekrophorese Ergebnis. Dieses wurde nach der praktischen Arbeit theoretisch ausgewertet, sodass wir nochmal nachvollziehen konnten, was wir überhaupt gemacht hatten.

Nach 4 ½ Zeitstunden war die Arbeit getan und das Projekt erfolgreich beendet. 

Gespannt vernahmen wir während einer Arbeitsphase, dass Frau Dr. Hardt ebenfalls ein „Kind“ des Zweiten Bildungsweges ist. Als gelernte Maler-/Lackiererin holte sie ihr Abitur am Abendgymnasium nach und entdeckte ihre Liebe zur Biologie.

LOOP – das mobile Schülerlabor ist eine Leidenschaft von Frau Dr. Hardt neben ihrem eigentlichen beruflichen Arbeitsfeld.