Einige Teilnehmer der 1. Schnupperstunde und Neue trafen sich heute direkt wieder zum Acryl-Pouring.

Geübt entstanden die ersten Werke und durch das Testen neuer Techniken gab es wieder viele Aha-Momente. Auch dieses Mal waren wir mit unseren Ergebnissen sehr zufrieden.

Ein kleiner Einblick:

Als gemeinschaftliche Aktion von interessierten Studierenden und Lehrkräften traf sich zum ersten Mal eine Arbeitsgruppe zum Acryl-Pouring.

Acryl-Pouring (Acryl-Gießen) ist eine derzeit beliebte, kreative Trendtechnik, um sehr dekorative und interessante Bilder zu gestalten. Unterschiedliche Gieß-Techniken versprechen auch Anfängern wunderschöne Ergebnisse. Zum Einstieg testeten wir die FlipCup-Technik.

Im Laufe der 2 Stunden wurden experimentierfreudig auch andere Pouring-Techniken ausprobiert und diese mit Drip und Action-Painting à la Jackson Pollock kombiniert.

Der Kreativität und dem Zufall sind kaum Grenzen gesetzt. Wer jetzt Lust bekommen hat die Pouring-Technik auszuprobieren, kann dies gerne an einem der Donnerstage ab 12.40 Uhr in diesem Semester tun. Bitte vorher anmelden, da nur mit einer begrenzten Anzahl an Personen gleichzeitig im Kunstraum gearbeitet werden kann und die Termine intern abgesprochen werden.

An dieser Stelle auch direkt ein großes Dankeschön an unsere Hausmeister, die den Kunstraum mit Malerabdeckvlies "farbspritzsicher" vorbereitet haben.

Es war soweit. Am Mittwoch, den 05.02.2020, öffnete die Düsseldorfer Kunstakademie ihre Türen für den Rundgang - alljährliches Event und kultureller Höhepunkte in der Region mit rund 45 000 Besuchern - die NRK-Klassen des 5. und 6. Semesters Kunst GK und ihre Lehrerin Frau Abendroth unter ihnen. In Kleingruppen besichtigten unsere Studierenden neugierigst die Abschlussarbeiten von über 500 Kunststudenten und Absolventen, die auf vier Etagen ausgestellt wurden, und konnten in den Werkräumen der Studierenden Eindrücke zu den Werkgattungen der Malerei, Skulptur, Fotografie/Film und Architektur sammeln. Viele Arbeiten faszinierten. Sehr beeindruckt zeigten sich unsere Studierenden ganz nebenher auch von dem großzügigen, wuchtigen Bau der Kunstakademie im Neorenaissance-Stil, die bei schönstem vorfrühlingshaftem Sonnenschein in ihrem Inneren erleuchtete.

Die Besichtigung erlaubt unseren Studierenden jedes Jahr einen weiten Einblick in die künstlerische Arbeit der Studenten und damit auch in aktuelle Tendenzen und Positionen junger Kunst. Wir freuen uns jetzt schon auf den Rundgang 2021!

Auf den Spuren der frühen Schwerindustrie wandelten die beiden Geschichts-Grundkurse des letzten 3. Semesters. Die erste Station führte uns dabei nach Osterfeld zur St. Antony-Hütte oder feierlicher und mit ein wenig Lokalbewusstsein in der Brust ausgedrückt, zur "Wiege der Ruhrindustrie". Denn St. Antony wurde bereits im Jahre 1758 als erstes Eisenwerk im Ruhrgebiet gegründet, weil man im Umland auf große Rasenerzvorkommen zurückgreifen konnte. Einen schönen Einblick in die Geschichte der späteren Gutehoffungshütte bzw. der Firma MAN boten uns zwei Führungen, bei denen wir etwas über den Vorgang der Eisenproduktion sowie die zeitweise komplizierte Eigentümerstruktur lernten und die aufwendig restaurierte Fundstelle des Hochofens besichtigen konnten.

Die zweite Station des Tages widmete sich dann dem Leben der Eisenarbeiter in Oberhausen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts und führte uns in die Arbeitersiedlung Eisenheim. Besonders an der ältesten Arbeitersiedlung des Ruhrgebiet, die auch als erste bundesweit unter Denkmalschutz gestellt wurde, ist der Umstand, dass diese als Teil der "Route der Industriekultur" offen besichtigt werden kann. Gegenstände im Museum und Anekdoten aus dem damals häufig harten Alltag der Familien führten uns das Leben der Arbeiterfamilien bestens vor Augen. Die Begehung eines Musterhauses verdeutlichte zudem die Architektur der verschiedenen Haustypen und dabei staunten wir nicht schlecht, wie viele Menschen sich damals pro Haus die etwa 70 qm teilen mussten.

Insgesamt war es ein sehr informativer Tag, der uns die "Malocherkultur" im Ruhrgebiet als zu erhaltende Industriekultur vor Augen führte.

Unter der Reiseleitung von Frau Algür ging es für einige NRKler auf Kursfahrt nach Irland.

Trotz des Sturmtiefs Sabine kam es zum Glück zu keinen Flugbeeinträchtigungen und die Gruppe landete wohlbehalten in Dublin. Nachdem man gegen 13 Uhr im Hotel eingecheckt hatte, führte ein erster Erkundungsgang zum berühmten Trinity College, mit seiner atemberaubenden Bibliothek.

Kulturhungrig geworden und der irischen Kälte trotzend ging es dann für die Reisegruppe weiter in Richtung Temple Bar, dem bekanntesten Kneipenviertel Dublins.

Im Pub lässt man den anstrengenden Tag irisch ausklingen.

Am zweiten Tag ging es mit einem gut aufgelegten Fahrer zunächst per Bus durch Dublin auf eine spannende und ebenso amüsante Entdeckungsreise.
Nachmittags war das EPIC, ein neues Museum, das sich mit seiner Ausstellung vor allem der Geschichte der irischen Auswanderer widmet, unser Ziel.