Ein Bericht von zwei Abiturientinnen, die als Mama das Abitur im WS 2017/18 erfolgreich nachgeholt haben.

Den gesamten WAZ-Artikel gibt es hier:

Herzlich Willkommen am Niederrhein-Kolleg Oberhausen!

Zwei neue Klassen starteten ins Sommersemester 2018.

Das NRK wünscht allen Studierenden eine schöne Zeit an unserer Schule und viel Erfolg!

... die es ja bekanntlich am Niederrhein-Kolleg gar nicht gibt, in der deutschen Geschichte aber sehr wohl. Um den Alltag der Menschen in Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1945 unmittelbarer vor Augen geführt zu bekommen, fuhren Studierende des derzeitigen fünften Semesters am 19.01. nach Bonn, genauer, in das Haus der Geschichte.

Die unterste Ebene der Ausstellung, die mit dem Sieg über Hitler beginnt, widmet sich der Nachkriegszeit, insbesondere der Flucht und dem Schwarzmarkt, aber auch der enormen Improvisationskunst der Menschen im entbehrungsreichen deutschen Nachkriegsalltag: Christbaumständer aus einer Granathülse, ein Sieb aus einem alten Helm oder das Kommunionskleid aus Mullbinden seien an dieser Stelle nur beispielhaft für die damalige Kreativität der Menschen genannt.

Nach dem Durschreiten eines "Rosinenbombers" und dem Einblick in die Gründungsphase der Bundesrepublik nahmen die Studierenden dann erstmal Platz in den alten Sitzbänken des ersten Bundestages von 1949. Manch einer wähnte sich hier hinsichtlich des Komforts irgendwie im Physikraum des NRK...

Wir schlichen uns erfolgreich am Sowjetpanzer vorbei, der 1953 gegen die Bevölkerung in der DDR eingesetzt worden war. So warteten dann auf uns das Wirtschaftswunder der Adenauerzeit und nach dem Gänsehautfeeling aufgrund des legendären Helmut-Rahn-Schusses kam es dann zu der wohl prägendsten Begegnung an diesem Tag und zwar in einem originalen italienischen Eiscafe der 1950er Jahre.

Weiterlesen: Studierende informieren sich über die "Stunde Null"

Bericht von derTheater AG des NRK Oberhausen:

Am 19.10.2017 fand anlässlich der Verabschiedung des sechsten Semesters in die unterrichtsfreie Vorbereitungszeit zum Abitur, oder auch die Herbstferien, die letzte Aufführung von Jean-Paul Sartres „Geschlossene Gesellschaft“ durch die 2016 entstandene Theater AG des NRK statt. Der Abend beschränkte sich nicht nur auf die Aufführung, sondern auch für einen Sektempfang für alle Gäste und eine Verköstigung in der Pause war vom Förderverein gesorgt worden, um den Studierenden des sechsten Semesters viel Erfolg für die anstehenden Prüfungen zu wünschen.

Am Ende des Tages war es ein für alle Beteiligten toller Abend, die Aufführung verlief reibungslos, war es doch von Anfang an geplant, dass sich der Vorhang an der Eingangstür kurz vor Ende lösen würde, Sekt und Speisen waren lecker und die Stimmung, wenn auch verknüpft mit ein bisschen Wehmut, ausgelassen.

Für die Theater AG war dies das letzte Mal, dass zu einer „Geschlossenen Gesellschaft“ geladen wurde. Doch nach dem Theater ist vor dem Theater, also werden direkt nach den Herbstferien die Arbeiten an einem neuen Stück aufgenommen, dessen Premiere dann vor den Osterferien stattfinden soll, zur Verabschiedung des nächsten sechsten Semesters in die unterrichtsfreie Zeit.

Ein paar alte Gesichter werden dann wieder auf der Bühne des NRK zu sehen sein, aber auch ein paar Frischlinge sind zur AG hinzugestoßen und werden versuchen, die Bretter, die die Welt bedeuten, im April zu ersten Mal zu erobern.

Und damit sei gesagt:

Die Theater AG freut sich immer über neue Mitglieder, ob Schauspieler, Techniker, Make Up Artist, Kostümbildner oder Regieassistenz. Und wer Lust hat, komme doch einfach mal vorbei. Wir treffen uns immer montags ab 14.30 vor der Aula bzw. am Rondell des NRK.